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Entwicklung
Entwicklung im global-politischen Kontext beschreibt die Summe aller Entscheidungen, die von Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern ergriffen werden, um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Länder zu fördern und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Als Entwicklungsländer bezeichnet man, in Anlehnung an ihre geographische Lage, in etwa die Länder des Südens.
Der klassische Begriff der Entwicklungshilfe wurde – unter Berücksichtigung der wechselseitigen Arbeit - durch den der Entwicklungszusammenarbeit ersetzt. Er fasst alle Leistungen materieller und nicht-materieller Art von staatlichen und privaten Organisationen zusammen. Private Institutionen werden kurz NGOs genannt (Non-Government-Organisations / Nicht-Regierungs-Organisationen).
In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gibt es folgende Partner:
- Staatliche Institutionen (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit u. a.)
- Kirchliche Organisationen (Diakonisches Werk, Caritasverband u. a.)
- Parteinahe Stiftungen (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung u. a.)
- Private Organisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Welthungerhilfe u. a.)
Schwerpunkte der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit:
- Stärkung der Außenhandels- und Wirtschaftsbeziehungen
- Erlass der Auslandsverschuldung durch Kreditmittel
- Verbesserung der Gesundheits- und Ernährungssituation
- Förderung der Schul-, Aus- und Weiterbildung
- Schaffung von Strukturen humanitärer Intervention
- Regulierung der Bevölkerungs- und Familienpolitik
- Friedenssicherung und Krisenprävention
- Förderung demokratischer Politikstrukturen
- Verbesserung der Umwelt- und Ressourcennutzung
- Angleichung der Geschlechtergerechtigkeit
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